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Damit leben Sie länger und gesünder: Polyphenole

Wir streben alle nach einem großen Ziel: Ein gesundes und langes Leben. Schon verlockend, dass man dieses Ziel mit zwei Esslöffel am Tag von einem guten Olivenöl erreichen kann oder? Selbstverständlich kann Ihnen niemand die Garantie für ein gesundes und langes Leben geben. Die Wahrscheinlichkeit dafür können Sie allerdings selbst erhöhen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Polyphenole im Olivenöl eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Warum sollte man also darauf verzichten?

Polyphenole im Olivenöl

Was sind Polyphenole im Olivenöl?

Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe. Sie haben ihren natürlichen Ursprung in Pflanzen. Klingt unspektakulär, dem ist aber in Wahrheit überhaupt nicht so. Sekundäre Pflanzenstoffe stellen bioaktive Substanzen her, welche hauptsächlich eine Schutzfunktion ausüben und die Pflanze in ihrer natürlichen Umgebung vor etlichen Gefahren, wie z.B. Parasiten, Krankheitserregern und Fressfeinden schützt. Die Polyphenole, welche im Olivenöl enthalten sind, sind allen voran Oleuropein und Oleocanthal. Viele Dutzend weitere bioaktive Moleküle sind enthalten, u. a. Cyanidine, Quercetin, Gallsäure, Tyrosol, Verbascosid, Ligustrosid, etc.

Warum sind Polyphenole gesund?

Wissenschaftliche Studien können die gesundheitsfördernde Wirkung von Polyphenolen beweisen. Sie hemmen die Entwicklung und Vermehrung von Bakterien im menschlichen Körper. Polyphenole reduzieren Zellschäden, welche durch von freien Radikalen verursachten oxidativen Stress bedingt werden bei Epithel-, Leber- und Blutzellen. Sie verbessern den Blutfluss und haben daher eine herzschützende Wirkung. Sie bewirken eine größere Reaktivität der menschlichen Gehirnzellen durch den Schutz der Neuronen vor Oxidation und der Erhöhung des Potentials der mitochondrialen Membran. Sie wirken dem Auftreten von Tumoren entgegen und weisen demnach eine krebsvorbeugende Wirkung auf. Polyphenole verringern durch zahllose biologische Aktivitäten das Risiko von kardiovaskulären und altersbedingten Krankheiten. Die gesundheitsfördernde Wirkung stellt sich bereits ab 20 mg (2 EL) Olivenöl pro Tag ein.

Wann kommen Polyphenole im Olivenöl vor?

Um einen möglichst hohen Gehalt an Polyphenolen im Olivenöl zu erhalten, ist es wichtig ein qualitativ hochwertiges Olivenöl zu kaufen. Die Basis sollte sein, dass Sie grundsätzlich zu Olivenöl der höchsten Qualitätsstufe greifen: Olivenöl nativ extra. Lesen Sie dazu auch diesen Artikel: Natives Olivenöl extra: Diese 3 Qualitätsklassen sollten Sie kennen. Das alleine lässt allerdings noch nicht auf ein polyphenolreiches Olivenöl schließen. Die Olivenölqualität hängt von etlichen Faktoren ab, wie z.B. der Ernte, der Herstellung, des Transports und der Lagerung des Olivenöls. Die Ernte und Herstellung des Olivenöls muss technisch einwandfrei erfolgen.

Welches Olivenöl hat die meisten Polyphenole?

Ein Olivenöl, welches früh geerntet wird (Oktober) besitzt in der Regel einen höheren Polyphenolgehalt als ein Olivenöl, welches spät geerntet wird (Januar). Das liegt daran, dass sich die Oliven im Oktober in einem sehr frühen Reifegrad befinden. In einem frühen Reifegrad sind grundsätzlich mehr Polyphenole in der Olivenfrucht enthalten. Neben dem Erntezeitpunkt, können Sie beim Olivenöl-Kauf auf die Olivensorte achten. Es gibt einige Olivensorten, die von Natur aus einen höheren Polyphenolgehalt aufweisen als andere Sorten. Die Olivensorte Picual oder Coratina enthält von Natur aus mehr Polyphenole. Legen Sie also besonders viel Wert auf einen hohen Polyphenolgehalt so greifen Sie zu dem spanischen Olivenöl Picual von Palacio de los Olivos. Es ist intensiv fruchtig mit einer angenehmen Bitterkeit und Schärfe. Einen besonders hohen Polyphenolgehalt hat das Olivenöl Olisir 1000+ von Le Tre Colonne aus Italien. Dieses Olivenöl besitzt einen Spitzen-Polyphenolgehalt von über 1000 mg / 100 ml.

Polyphenole können Sie im Geschmackstest nachweisen

Für die Einwohner der mediterranen Länder ist das Olivenöl aus früh geernteten Oliven deshalb besonders kostbar, weil es besonders gesund ist. Für uns Europäer ist der Geschmack aber durchaus gewöhnungsbedürftig. Das Olivenöl ist bitter und scharf. Wenn man aber über die Bedeutung weiß, genießt man das Geschmackserlebnis: Die Bitterkeit wird durch das Oleuropein verursacht, die Schärfe durch das Oleocanthal. Die Polyphenole helfen Ihnen in einem Geschmackstest herauszufinden, ob Ihr Olivenöl qualitativ wertvoll ist oder nicht. Wenn Sie das Olivenöl pur trinken (Es reichen 2-3 EL), dann beginnen Sie nach dem Schlucken idealerweise zu Husten. Wenn Sie sich belebt fühlen und im Nachgang eine angenehme Schärfe im Rachen spüren, können Sie sicher sein: Sie haben ein gutes Olivenöl mit einem hohen Polyphenolgehalt gekauft!

Olivenöl Palacio de los Olivos
Olivenöl Picual von Palacio de los Olivos

Polyphenole bringen noch mehr Vorteile mit sich

Ein Olivenöl, was einen hohen Polyphenolgehalt besitzt, hat neben den gesundheitlichen Wirkung noch mehr Vorteile: Es ist länger haltbar und hitzebeständiger. Zu beiden Themen finden Sie im Feinkostmagazin die entsprechenden Fachartikel, in denen die Ursachen und Gründe noch einmal genauer beschrieben sind. Übrigens beschreiben Olivenöl-Experten einen Polyphenolgehalt von < 500 mg / kg als Premium, < 250 mg sollte die Mindestanforderung an ein gutes Olivenöl sein. Olivenöle aus dem Supermarkt können dieser Forderung oft nicht Stand halten. Sie kommen bestenfalls auf 100 mg / kg. Zum Vergleich: Das Olivenöl Olisir von Le Tre Colonne hat einen Polyphenolgehalt zum Abfüllzeitpunkt von 1025 mg / kg. Probieren Sie es aus und überzeugen Sie sich selbst!

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