
Startseite / Feinkost-Magazin / Pasta Wissen / Geheime Pasta Sorten aus Italien: Diese 7 Sorten kennst du garantiert nicht
Wer in Italiens Genusswelt eintauchen möchte, wird nicht drumherum kommen, sich mit den vielfältigen Pasta Sorten zu beschäftigen. Spaghetti, Farfalle, Makkaroni und Penne sind lange nicht alles, was das Land am Mittelmeer zu bieten hat! Wir widmen uns heute den besonders ausgefallenen, italienischen Pasta Sorten – damit Sie beim nächsten Gespräch mit selbsternannten Italien-Experten und Möchtegern-Gourmets mit Exklusiv-Wissen punkten können!
Die italienischen Pasta Sorte Bucatini, auch Perciatelli genannt, ist röhrenförmig und hat etwa einen Durchmesser von 3 Millimetern sowie eine Wanddicke von rund einem Millimeter. Dabei ist sie ungefähr so lang wie Spaghetti, nämlich 30 Zentimeter. Wer mag, kann sie vor dem Kochen in kürzere Stücke brechen. So oder so ist die Pasta Sorte eine willkommene Abwechslung zu den normalen Spaghetti.
Bucatini stammen aus Sizilien und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Gerichte, die oft mit Bucatini zubereitet werden, typisch sizilianische sind. Eines davon ist Pasta con le sarde, also Pasta mit Sardinen, ein weiteres Pasta con le melanzane, was übersetzt Pasta mit Auberginen bedeutet.
Diese ausgefallene, italienische Pasta Sorte stammt aus dem Süden des Landes – und zwar vom Absatz des Stiefels, aus Apulien. Deswegen nennet man sie auch Orecchiette Puglisi. In dem Wort Orecchiette steckt das italienische Wort Ohr, abgeleitet von der Form der Nudeln.
In Apulien werden die Orecchiette klassischerweise mit Cima di Rapa (Stengelkohl) zubereitet, aber auch Brokkoli schmeckt lecker mit ihnen.
Wir bleiben in traumhaft-sonnigen Urlaubsregionen Italiens und wenden uns einer ganz besonderen Spezialität zu, nämlich der Fregola aus Sardinien. Aus einem klassischen Nudelteig werden kleine Kügelchen hergestellt. Diese werden anschließend im Ofen geröstet und erhalten so ein ganz besonderes Aroma, das sie von anderen, italienischen Pasta Sorten unterscheidet. Fregola kommt oft auch mit dem Beinamen „Sarda“ (sardisch) oder „Tostata“ (geröstet) auf den Markt.
Verzehrt wird Fregola oft mit Meeresfrüchten, mit Gemüse, im Salat oder „al pomodoro“.
Diese italienische Pasta Sorte ist im ganzen Land weit verbreitet und kommt in kurzer, in sich gedrehter Form daher. Sie stammt ursprünglich aus der Mitte Italiens. Traditionell wird sie mit unterschiedlichen Soßen und Ragùs zubereitet. Besonders flüssige Sugos eignen sich zu Strozzapreti. Aber auch im Gemüsegratin macht sich die Nudelsorte gut.
Der Name sagt Ihnen vielleicht nichts, aber bestimmt haben Sie schon mal die eine oder andere Variante der Muschel- oder Schneckennudeln gesehen, die sich hinter dem Namen verbergen. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Größen und sie machen auf alle Fälle immer mehr her als die Standard-Pastaarten wie Spaghetti, Fusilli und so weiter. Lumaconi sind also eine gute Wahl, wenn Besuch ansteht! Die besonders großen Varianten eignen sich auch hervorragend zum Füllen mit Meeresfrüchten, Fisch, Gemüse, Ricotta oder Fleisch. Kleinere Exemplare passen gut in Suppen wie der Minestrone.
Seltenheitsfaktor hat definitiv auch die italienische Pasta Sorte Bigoli – hierzulande zumindest. Anders als die anderen, aufgeführten Nudelsorten wird sie aus einem Eierteig und oft per Hand hergestellt. Die langen, etwa 3 Millimeter dicken „Schlangen“ entstehen entweder mit Hilfe einer Nudelpresse oder werden per Hand geformt. Die Bigoli stammen aus einer Region, die eigentlich eher für andere Spezialitäten als Pasta bekannt ist, nämlich aus Venetien.
Oft werden Bigoli mit einer Soße aus Sardinen („in Salsa“) oder mit Entenragù serviert.
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